Ankerwurf in Wien

29.05.2018
Wilkhahn Showroom Wien. Foto © LICHTBILDKULTUR Martin Schlager

Betritt man das Areal der Ankerbrotfabrik in Wien, wähnt man sich eher in London, Amsterdam oder sogar New York, als in der Donaumetropole. Der hier entstandene Kulturkomplex aus Galerien, Ateliers, Büros, Lofts, Gastronomie, Event- und Schauräumen strahlt mit seiner historischen Industriearchitektur einen ganz besonderen Charme aus. Die ab 1893 erbaute Brotfabrik bietet heute eine spannende dezentrale Kultur- und Veranstaltungslocation, 2009 war das Ensemble aus 15 Gebäuden mit einer Fläche von ca. 30.000 Quadratmetern von der Loft City GmbH & Co KG saniert und revitalisiert worden.

 

Die 1893 erbaute Ankerbrotfabrik in Wien von außen. Ein Kulturkomplex aus Galerien, Ateliers, Büros, Lofts, Gastronomieeinrichtungen, Event- und Schauräumen. Foto 1, 3, 4 © AnnABlaU; Foto 2 © Loft City GmbH & Co KG

Die Ankerbrotfabrik bot optimale Bedingungen für Wilkhahn Österreich, ein Konzept für einen neuen Showroom nach eigenen Wünschen zu realisieren. Die Innenarchitektur offeriert dem Besucher auf 200 Quadratmetern eine lebensnahe und kompakte Produktpräsentation. Die Räume sind groß genug, um die Produkte bedarfsgerecht in Szene zu setzen, bieten jedoch eine vertraute Atmosphäre, um mit drei Mitarbeitern vor Ort einen qualitativ anspruchsvollen Kundendialog garantieren zu können und die Identifikation mit der Marke Wilkhahn zu stärken.

Der Occo (Design: jehs+laub) überzeugt nicht nur durch seine elegante Form mit der offenen Schale, sondern auch durch seinen Variantenreichtum und die Stapelbarkeit. Foto © LICHTBILDKULTUR Martin Schlager

Die Innenarchitektur, die formale Bezüge zu New Yorker Loft-Büros herstellt, wurde vom Architekten DI Jürgen Radatz (Wien) geplant. Die industrielle Ästhetik der Ankerbrotfabrik bleibt durch die Verwendung von alten Ziegeln, Sichtbeton und dem geschliffenen Zementestrich erhalten. Die Möblierung stammt von Wilkhahn Österreich selbst und umfasst die Palette aller Wilkhahn-Möbel von den smarten Konferenztischen Timetable und Confair sowie dem neuen Klapptisch mAx über Mehrzweck- und Konferenzstühle bis zu den zwei- und dreidimensional beweglichen Bürodrehsesseln. Entstanden ist eine Abfolge unterschiedlicher Raumsituationen, die die spezifischen Anforderungen moderner Workplaces spiegeln. So gibt es beispielsweise einen Seminarraum, der mit Aline-Mehrzweckstühlen (Design: Andreas Störiko) ausgestattet wurde; Stühlen, die sich dank ihrer offenporigen Rücken- und Sitzbespannung akustisch neutral verhalten und durch ihre atmungsaktive Hightech-Bespannung den menschlichen Körperformen perfekt anpassen.

Der akustisch neutrale Aline-Mehrzweckstuhl eignet sich perfekt für Seminarräume. Foto © LICHTBILDKULTUR Martin Schlager
Der Graph (Design: jehs+laub) ist aufgrund seiner eleganten Linienführung einer der beliebtesten Konferenzsessel und fast schon ein Klassiker. Foto © LICHTBILDKULTUR Martin Schlager

Im Konferenzraum nebenan steht der edle Konferenzsessel Graph (Design: jehs+laub), der mit seiner eleganten Silhouette und hochwertigen Detaillierung jeden Konferenzsaal adelt, in der Ausführung mit Active-Mechanik eignet er sich zudem auch als Chefsessel. Ein eigenes Setting ist auch dem Konferenzstuhl Occo (Design: jehs+laub) gewidmet, dem variabelsten Mehrzweckstuhl von Wilkhahn, der sich zu 72 Varianten kombinieren lässt und gestapelt werden kann. Selbstverständlich bietet der Wiener Wilkhahn-Showroom aber auch klassische Workdesks, an denen vor allem die dreidimensional beweglichen Free-to-move-Chairs zum Einsatz kommen: der elegante ON, der sportlich-dynamische IN und – als Neuzugang – der flexible Allrounder AT.

Workdesk mit dem Free-to-move-Bürostuhl IN für aktivierendes und entspanntes Bewegungssitzen. Foto © LICHTBILDKULTUR Martin Schlager
Der Timetable smart eignet sich für die mobile und dynamische Einrichtung von Mehrzweckräumen wie etwa variabel nutzbare Schulungsräume, Projektbüros, Kantinen oder Versammlungsstätten. Hier mit dem Free-to-move-Chair ON in unterschiedlichen Rückenlehnenhöhen. Foto © LICHTBILDKULTUR Martin Schlager