Büro der Zukunft, neuester Stand

25.06.2018
Perfekt geeignet für jeden Multispace: Das flexible Klapptischsystem mAx – im Bild kombiniert mit den variabel einsetzbaren Freischwingern Metrik (Design: WhiteID)

Die Studie mit dem Titel „Wirksame Büro-und Arbeitswelten“ erforscht die Bedeutung der Arbeitsplatzgestaltung für die strategischen Ziele von Unternehmen. Befragt wurden über 1.000 Experten, die sich in ihrer Organisation mit dem Thema „Neue Arbeitswelten“ auseinandersetzen. Die Studie entstand auf Initiative des Planungs- und Einrichtungsunternehmens designfunktion und der Förderung durch mehrere Partnerunternehmen, darunter auch Wilkhahn.

 

Bestwerte für den Multispace
Der Hauptfokus lag auf der Untersuchung der unterschiedlichen Büroformen. Dabei wurde die in der Studie als Multispace bezeichnete Arbeitsumgebung als die mit Abstand zukunftsträchtigste bewertet. Ein Multispace zeichnet sich durch überwiegend offene Raumstrukturen und eine große Bandbreite an Flächen- und Raumoptionen aus, die flexibel von allen Mitarbeitern genutzt werden können. Diese Form der Arbeitsplatzgestaltung fördert den informellen Austausch, die Vernetzung der Mitarbeiter und kommt dem individuellen Bedürfnis nach Abwechslung am besten entgegen. Und nicht zuletzt dient das agile Arbeiten und die freie Bewegung im Multispace auch der Gesundheit – und bestätigt damit das Konzept, das Wilkhahn unter dem Stichwort Das Büro als Bewegungsraum zusammenfasst.

Neue Formen der Pausengestaltung mit dem beweglichen Stand-Up: Aktivierung des Körpers und Kontemplation für den Geist. (Design: Thorsten Franck)

Modernisierungstempo zu langsam
Als weiteres Thema der Studie wurde das Tempo in der Modernisierung der Arbeitsorganisationen untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass die „Transformationsgeschwindigkeit“ mit zunehmender Unternehmensgröße als deutlich zu langsam angesehen wird. Die Ergebnisse verdeutlichen darüber hinaus, dass eine zu langsame Modernisierung zu Lasten der Zusammenarbeit geht und zudem die Attraktivität des Arbeitgebers negativ beeinflusst. Anders formuliert: Wer nicht modernisiert, verliert.

Udo-Ernst Haner leitet das Stuttgarter „Business Innovation Engineering Center“ am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation. Er stellt die Studienergebnisse im Rahmen der Kongressreihe vor. Foto: Designfunktion

Kongress-Reihe mit Wilkhahn

Die Ergebnisse der Studie werden zurzeit in einer Kongressreihe thematisiert und diskutiert. Auch Wilkhahn ist mit einem Impulsvortrag mit dabei und fokussiert dabei auf den Zusammenhang von Bewegung mit Gesundheit und Kreativität. Die entsprechenden Studien, Videos und Broschüren münden in das Konzept „free-to-move“. Die nächsten Kongresse finden am 23. Juli in Nürnberg und am 24. Juli in Stuttgart statt.

Eine Kurzfassung der Studienergebnisse und die Anmeldung zu den kostenlosen Kongressen finden Sie unter kongress.designfunktion.de

Bitte beteiligen! Neue Studie mit breiterer Basis

Das Fraunhofer Institut arbeitet derzeit bereits an einer zweiten Studie zur Transformation von Arbeitswelten, die sich im Gegensatz zur ersten auf eine breitere Basis an Teilnehmern stützen soll. Hier sind alle Mitarbeiter eines Unternehmens als Studienteilnehmer gefragt: websurvey.iao.fraunhofer.de

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Weitere Informationen:

Alles über den Klapptisch mAx

Alles über den Freischwinger Metrik

Alles über das “Bewegungsobjekt” Stand-Up