Nachhaltigkeit braucht Vorbilder

16.08.2018
Ausgezeichnet mit dem B.A.U.M.-Umweltpreis 2018: Jörg Hoffmann engagiert sich bei Wilkhahn seit 2008 für ein ganzheitliches Nachhaltigkeitsverständnis im Unternehmen.

Ist Recycling der Schlüssel zur ökologischen Nachhaltigkeit? Ohne Frage ist Recycling gut, doch wie so oft gibt es eine zweite Seite der Medaille, denn: die Recyclingfähigkeit als Selbstzweck ist nicht ökologisch sinnvoll. Oder andersherum: Schlechte und überflüssige Produkte bleiben schlecht und überflüssig, auch wenn sie ökologisch und recyclefähig produziert werden. Nachhaltigkeit zu fördern bedeutet also weitaus mehr als in der Beschaffenheit von Materialien zu denken. Gebrauchsdauer und Gebrauchsqualität sind mindestens ebenso wichtige Parameter für die Ökobilanz. Für Jörg Hoffmann, Nachhaltigkeitsmanager bei Wilkhahn, bedeutet dies in erster Linie “Zusammenhänge zu entdecken und unterschiedliche Perspektiven verstehen zu lernen”.

Mit seinen Kollegen arbeitet der studierte Umweltwissenschaftler daran, ausgewogene und nachhaltige, im besten Fall kreative und innovative Lösungen auf Produkt-, Prozess- und Materialebene zu finden. Unnötige gesundheits- und klimaschädliche Emissionen sollen dabei reduziert sowie Energie- und Materialverschwendung vermieden werden.

Für sein Engagement im Unternehmen erhält Jörg Hoffmann nun den B.A.U.M-Umweltpreis 2018. Der Preis wird vom Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften B.A.U.M. (Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management) in diesem Jahr zum 25. Mal vergeben. Ausgezeichnet werden Einzelpersonen, die durch ihr Engagement Nachhaltigkeit in Unternehmen und in der Gesellschaft voranbringen.

 

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